zirkus1„Manege frei!“, heißt es in der Woche vom 10.09. bis 15.09.2018 fĂŒr die Kinder, Eltern und Lehrer der Grundschule in Beckrath. Schon zum dritten Mal hat Reiner Gildenstern, genannt „Schreiner“ in Beckrath sein Zelt aufgeschlagen. Am Montag strahlten alle Kinderaugen, als sie auf dem Schulhof das riesige Zirkuszelt erblickten. Statt Mathe und Deutsch sahen die Kinder an diesem Morgen eine bunte Zirkusvorstellung, die Eltern und Lehrer fĂŒr sie einstudiert hatten. Danach durfte sich jedes Kind zirkus2entscheiden als was es auftreten möchte. Am Dienstag ging es dann richtig los: Die ganze Schule verwandelte sich in eine große Zirkuswelt, in der die Kinder neben dem Einstudieren ihrer Nummer gebastelt, gesungen und viel gelacht haben. FĂŒr jedes Kind war das eine ganz besondere Erfahrung und so manch einer wuchs dabei ĂŒber sich hinaus. In wunderschönen KostĂŒmen und teilweise bunt geschminkt konnte sich dann jede Gruppe in den Vorstellungen am Freitag und Samstag stolz dem Publikumzirkus3 prĂ€sentieren. Nachdem die Schulleiterin Elfriede Rademakers, gemeinsam mit einem Kind die Vorstellung eröffnet hatte, ging es los. Es gab spannende Zaubertricks, lustige Clownsnummern und mit einem orientalischen Tanz wurde das Publikum in 1001 Nacht entfĂŒhrt. Mutige Fakire gingen durch Scherben und legten sich auf ein Nagelbrett. Die Akrobaten zeigten atemberaubende KunststĂŒcke auf dem Boden und am Trapez. In glitzernden KostĂŒmen prĂ€sentierten die Drahtseilartisten ihr Geschick beim Balancieren. Zu mitreißender Musik schwangen die Kinder der Schwarzlichtgruppe TĂŒcher, Pois und Fahnenstangen. Bevor das Programm durch eine Geschichte abgerundet wurde, bewiesen die Feuerakrobaten ihren Mut im Umgang mit dem offenen Feuer. Die begeisterten Zuschauer sparten nicht an Applaus. Und spĂ€testens beim großen Finale, bei dem sich alle Artisten noch einmal vom Publikum verabschiedeten, hatte so manch einer eine GĂ€nsehaut und TrĂ€nen in den Augen.

zirkus4„Es sind wertvolle Erfahrungen, die die Kinder und auch die beteiligten Lehrer und Eltern in dieser Woche gemacht haben. Die Kinder wachsen an der Erfahrung, mit anderen in der Manege zu stehen, ein gemeinsames KunststĂŒck im Rampenlicht zu prĂ€sentieren, sich aufeinander verlassen zu können und natĂŒrlich zum Schluss den Applaus zu hören.“ (Elfriede Rademakers)

zirkus5Ein solches Projekt ist nur durch den Einsatz und die BegeisterungsfĂ€higkeit von vielen Helfern möglich zu machen: Da war der Vorstand des Fördervereins, der sofort mit dabei war und sogar einen Zuschuss von der Stadtsparkasse Mönchengladbach fĂŒr das Projekt erwirken konnte, aber auch die Eltern, die die Kinder und Lehrer in der Projektwoche in den Gruppen jeden vormittags unterstĂŒtzt und zu Höchstleistungen gebracht haben. Des weiteren viele MĂŒtter und VĂ€ter, die „Dienst“ am GetrĂ€nkestand, am SĂŒĂŸigkeitenbĂŒdchen, am WĂŒrstchenstand oder beim Schminken, Parkeinweisen oder beim Einlass gemacht haben. NatĂŒrlich die VĂ€ter und MĂŒtter, die beim Zeltauf- und Abbau angepackt haben, Herr Dierks und Frau Dörges, die unzĂ€hlige Fotos gemacht haben, zirkus6Frau Gallois, die aus alter Verbundenheit und als Nachbarin unermĂŒdlich im Einsatz war, unser engagiertes Kollegium, das „Ja“ zu diesem Projekt gesagt hat und die in der Vorbereitungsphase viel zusĂ€tzliche ehrenamtliche Zeit, Ideen und Engagement eingebracht hat, unsere Hausmeister, der immer zur Stelle war und sich ĂŒberdurchschnittlich eingesetzt hat, Frau Tenberken fĂŒr ihren Einsatz als Schulpflegschaftsvorsitzende, Frau Reinartz von gesunden FrĂŒhstĂŒck, die sich eingesetzt hat und die vielen stillen Helfer im Hintergrund, die an dieser Stelle nicht alle aufgezĂ€hlt werden können. DafĂŒr möchten wir im Namen der Kinder ein herzliches und dickes „Dankeschön“ sagen.