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Seit mehreren Jahren laden wir mit finanzkräftiger Unterstützung unseres Fördervereins die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück ein, die die Schülerinnen und Schülern spielerisch an das Thema sexuelle Gewalt bei Kindern heranführt.

Kinder, die wissen, wie sie sich in unsicheren Situationen verhalten können, gehen gestärkt durchs Leben. Mit Mein Körper gehört mir! Vermitteln die Schauspieler ganz praktische Strategien: Was kannst du tun, wenn jemand deine körperlichen Grenzen überschreitet? Wie bekomme ich Hilfe bei sexueller Gewalt? "Wenn du ein Nein-Gefühl hast, geh' zu jemandem und erzähl ihm davon!" So lautet die wichtigste Botschaft. Deshalb nehmen die Kinder am Ende nicht nur Gefühle und Geschichten mit nach Hause, sondern auch eine Telefonnummer, unter der sie Menschen erreichen, die ihnen weiterhelfen können. 

Doch lesen Sie, was einer unserer Viertklässler dazu schreibt:

koerper1Das 3. und 4. Schuljahr hat viel über das Thema: Mein Körper gehört mir! gemacht. Sie haben sogar dreimal ein Theaterstück geguckt. In dem ersten Teil hat eine Frau eine neue Haarbürste gekauft und sie an ihrem Mann getestet. Sie wollte das Haar 100mal bürsten, damit es glänzt. Sie haben es aber nur 25mal geschafft, weil der Mann gesagt hat, dass es ihm wehtut. Danach haben sie es nochmal gespielt und da war der Mann nicht mehr beleidigt, sondern er hat gesagt, dass er es nicht mehr will.

Die zweite Geschichte spielte in einem Schulbus. Als ein Mann neben einem Mädchen saß und den Arm um sie schlug, hat das Mädchen nichts gemacht. Als es nochmal gespielt wurde, hat das Mädchen geschrien und viel Aufmerksamkeit gekriegt. Dann ist der Junge rausgegangen.

In der dritten Geschichte gab ein Nachbar einem Jungen einen Tennisschläger. Der Junge hat auch sofort mit ihm Tennis gelernt. Der Nachbar hat ihm aber an den Po gefasst und das wollte er nicht. Später ist er zu seiner Mutter gegangen und hat gesagt, dass der Nachbar ihm an den Po gefasst hat.

Beim zweiten Mal als wir da waren und das Theater gesehen haben, hat ein Mädchen einen Ball geschossen. Der Ball flog auf ein Auto. Das Mädchen entschuldigte sich, aber der Mann hat seinen Penis gezeigt. Das Mädchen rannte zum Hausmeister und erzählte ihm die Geschichte. Zusammen mit den Eltern ging der Hausmeister zur Polizei.

Hier sehen sie Mia. Mia ist eine Schülerin einer zweiten Klasse unserer Schule und schaut gerne die Kindernachrichten „Logo“. Dort hat sie einen Bericht darüber gesehen, wie wichtig es ist, dass Kinder gegen Kinderlähmung geimpft werden und das längst nicht alle Kinder auf der Welt eine solche Impfung bezahlen können.  

miaLogo hat auch erklärt, wie man mit dem Sammeln von Decken aus Polyethylen diesen Kindern helfen kann. Mit einem Plakat und einer guten Idee kam sie zur Schulleiterin und fragte, ob wir nicht in der Schule solche Deckel sammeln können, damit mehr Menschen geimpft werden können und damit lebenslang vor Polio (Kinderlähmung) geschützt sind.

Natürlich unterstützen wir Mias Engagement und die Aktion gerne. Mia ist mit ihrem Plakat durch alle Klassen gegangen und hat von ihrer Idee erzählt und dann ging das Sammeln los.

Innerhalb weniger Wochen haben wir schon über 6000 Deckel gesammelt und damit viele Impfungen möglich gemacht.  

Für dieses Engagement hat Mia auch schon eine Urkunde vom Verein „Deckel drauf“ bekommen. Und natürlich sammeln wir alle weiter eifrig mit. Wer sich über die Aktion näher informieren möchte, kann dies bei www.deckel-gegen-polio.de tun.

neanderthal1Im Neanderthalmuseum geht es um Neanderthaler. Neanderthaler sind Urzeitmenschen.

Neanderthaler haben in der Eiszeit gelebt. Es waren Sammler und Jäger. Sie stammen

von den südlichen Affen ab. Sie haben die Blase von Mammuts als Trinkflasche benutzt. Ihre Zelte haben sie aus Tierfellen gebaut. Ihre Kleidung war ebenfalls aus Tierfellen. Das Feuer haben sie benutzt um Tiere zu vertreiben, sich zu wärmen und für Höhlenmalereien. Sie wohnten fast nie in Höhlen, weil sie mit den Tieren ziehen mussten um Fleisch zu bekommen. Ihre Nahrung war: Tierfleisch, Beeren, Nüsse, Wurzeln und andere Früchte. 

Sie benutzen Steine als Werkzeuge. Feuer machten sie indem sie Katzengold und einen Stein aneinander rieben. Ihre Werkzeuge waren aus Steinen und Absplitterungen aus Felsen. Früher haben Menschen die Knochen von den Neanderthalern gefunden und weggeschmissen, weil sie dachten dass die Knochen von Tieren wären. 

von Anna T. und Anna P. aus der Klasse 4b
neanderthal2

Am Donnerstag, den 6.4.2017 haben die Viertklässler einen Ausflug ins Neanderthalmuseum gemacht. Mit 2 Reisebussen sind sie dorthin gefahren. Als sie angekommen sind, hatte jede Klasse eine Führung bekommen. Bevor es losging hat jeder einen Kopfhörer bekommen, damit er den Führer besser verstehen konnte. Nun konnte es losgehen. Als erstes haben wir uns angeguckt, warum das Neanderthalmuseum so heißt. Als nächstes haben wir den Unterschied zwischen unseren Knochen und denen von Neanderthalern gesehen. Danach haben wir uns die Entwicklung der Menschen angeguckt. Anschließend haben wir uns angeguckt, wie Neanderthaler das Feuer gemacht haben und wo sie gelebt haben und was sie gegessen haben. Und noch vieles mehr. Wir haben sogar ein echtes Gehirn gesehen.

Zum Schluss durften sich alle noch was vom Kiosk aussuchen.

Von Louisa und Theresa aus der 4b

vituscup2Auch in diesem Jahr haben wir wieder an den Stadtmeisterschaften der Grundschulen, dem Vituscup, teilgenommen. Am 10. Mai sind wir mit zwei Mannschaften aus unseren dritten und vierten Klassen zur Vorrunde angetreten. Insgesamt nahmen 42 Mannschaften an diesem großen Fußballturnier teil.

Alle Fußballkinder haben ihr Bestes gegeben und super Fußball gespielt. Eine der Mannschaften schaffte es als klarer Gruppensieger, ein Spiel gewannen sie sogar 8 : 0 in die Zwischenrunde.


vituscup3Für diese Mannschaft hieß es am Mittwoch 17. Mai 2017 noch mal antreten zur Zwischen- und Endrunde. In vier unglaublich spannenden Fußballspielen wurden unsere Jungs wieder Gruppensieger, kamen somit in die Endrunde und spielten da sogar um Platz 1-4. Jetzt packte unsere Fußballer der Ehrgeiz, denn ihnen war klar, dass sie es auf die ersten Plätze schaffen können.

Im Halbfinale spielten wir gegen die Grundschule Venn. Es war ein hochwertiges, aufregendes und ausgeglichenes Halbfinale. Das Spiel ging 0 : 0 aus und musste deshalb durch 7-m-Schießen entschieden werden und das verloren wir leider.

Die Enttäuschung darüber, so knapp das Endspiel verpasst zu haben, war natürlich groß - aber dafür blieb keine Zeit! Es ging direkt weiter mit dem Spiel um Platz 3 und 4.
Dieses Spiel gewannen unsere Fußballer klar mit 2 : 0 und erreichten somit einen sensationellen 3. Platz.
vituscup4
Herzlichen Glückwunsch an alle engagierten Fußballer, Trainer und Eltern, die dabei mitgeholfen und uns unterstützt haben!

Natürlich gab es dafür neben der Urkunde und der Bronzemedaille an diesem heißen Tag ein Eis für die Kinder, die sich durch das knapp verpasste Endspiel nicht haben entmutigen lassen und unsere Schule beim diesjährigen Vituscup auf das „Siegertreppchen“ gespielt haben.