Einleitung

GemĂ€ĂŸ § 36 Infektionsschutzgesetz sind die Schulen verpflichtet in einem Hygieneplan innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Einhaltung der Infektionshygiene festzulegen. Mit dem Hygieneplan wird der Zweck verfolgt, Infektionsrisiken in der betreffenden Einrichtung zu minimieren. Der Hygieneplan wird hinsichtlich seiner AktualitĂ€t regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft und verĂ€ndert. Insbesondere die Coronakrise im Jahr 2020 machen besondere Maßnahmen erforderlich.

Die Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) des Ministeriums fĂŒr Arbeit, Gesundheit und Soziales bleibt eine der wesentlichen Rechtsquellen fĂŒr den Infektionsschutz an den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Die jeweils aktuelle Fassung ist auf dessen Webseite allgemein zugĂ€nglich: https://www.mags.nrw/

Die Kinder an unserer Schule werden im Sinne der Gesundheitsförderung und – erziehung immer zum Beginn eines neuen Schuljahres und nach Bedarf ĂŒber die Notwendigkeit der Hygiene unterrichtet. Außerdem wird der Hygieneplan den Lehrerinnen, Mitarbeitern der OGS und Betreuung sowie dem Hausmeister ausgehĂ€ndigt. In der Ferienkonferenz wird der Hygienplan besprochen und evaluiert.

In Schulen befinden sich Erwachsene und Kinder oftmals auf engem Raum. Daher wurden im Rahmen der Coronakrise an vielen Stellen im SchulgebĂ€ude Abstandsmarkierungen angebracht und „Einbahnstraßenregelungen“ festgelegt, so dass sichergestellt ist, dass der geforderte Mindestabstand gewahrt bleibt.

Eine besondere Herausforderung stellt die Bussituation dar. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Maskenpflicht – auch fĂŒr die Schulkinder.

Alle SchĂŒler*innen und alle weiteren Personen mĂŒssen ab 13.8.2020 auf SchulgebĂ€ude zum besseren Schutz eine Mund-Nase-Bedeckung tragen (Visiere reichen nicht). Ausnahme: Die SchĂŒler*innen sitzen an ihrem festen Platz und es findet Unterricht statt. Im Sportunterricht, der im Freien stattfindet, kann auf den Mund-Nase-Schutz verzichtet werden.

Soweit LehrkrÀfte im Unterricht den Mindestabstand von 1,50 Meter nicht sicherstellen können, haben auch diese eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Hygieneanforderungen im SchulgebÀude

Die GebĂ€ude der GGS Beckrath wurden zu unterschiedlichen Zeiten errichtet und es wurden in den letzten Jahren mehrere bauliche VerĂ€nderungen – insbesondere bezĂŒglich des Brandschutzes – vorgenommen. Neben den Fluren gibt es nun aus jedem Klassenraum einen zweiten Fluchtweg.

Da Teile des GebĂ€udes nach SĂŒden ausgerichtet sind, heizen sich einige RĂ€ume des sog. Neubaus (errichtet im Jahr 2008) sehr schnell auf. Durch Sonnenschutzrollos und wachsende BĂ€ume, die Schatten spenden sowie regelmĂ€ĂŸiges LĂŒften vor Schulbeginn wird versucht, die Temperatur auch im Sommer möglichst niedrig zu halten.

Dabei ist das StoßlĂŒften dem DauerlĂŒften vorzuziehen, da dann ein schnellerer Luftaustausch erfolgt, es sei denn, dass ein Wind weht.

Der sog. Altbau (Baujahr 1965) ist in Teilen ebenerdig und liegt weitestgehend im Schatten von altem Baumbestand. Zum SchulgelÀnde gehören weiterhin ein Bungalow aus dem Jahr 1965, indem zwei Betreuungsgruppen untergebracht sind und eine Turnhalle.

Jeder Klassenraum, die Turnhalle, der Betreuungspavillion und die Ogata haben ein Handwaschbecken sowie einen Seifenspender und einen Handtuchhalter fĂŒr EinwegtĂŒcher. ZusĂ€tzlich wurden zwei Waschbecken in den Fluren des Neubaus im Rahmen der Coronakrise 2020 mit Seifenspendern und EinmalhandtĂŒchern ausgestattet.

1.Hygiene in den KlassenrÀumen und auf den Fluren

Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler (SuS) erledigen in ihren Klassen die Grobreinigung der Fußböden durch Aufsammeln von Papieren und fegen im Rahmen von Klassendiensten einige Bereiche des Raumes. HierfĂŒr werden am Ende des Unterrichtstages die StĂŒhle hochgestellt.

Die zuletzt in den Klassen tÀtige Lehrkraft achtet auf die Einhaltung dieser Regeln.

1.1 Lufthygiene

Die Lehrerinnen und Lehrer sowie alle pĂ€dagogischen Mitarbeitern sind angewiesen, mehrmals tĂ€glich ist in den KlassenrĂ€umen eine ausreichende LĂŒftung durch QuerlĂŒftung/StoßlĂŒftung durch gekippte, geöffnete Fenster ĂŒber mehrere Minuten vorzunehmen.

1.2 Garderoben

Jacken und ggf. Schals, MĂŒtzen etc. werden an Garderoben im Flur vor dem Klassenraum (Altbau) und in FĂ€cherschrĂ€nken im Flur vor dem Klassenraum (Neubau) aufbewahrt. RegelmĂ€ĂŸig achten die Klassenlehrer darauf, zurĂŒckgebliebene KleidungsstĂŒcke an die SuS zurĂŒckzugeben. Herrenlose KleidungsstĂŒcke werden in einer „Fundkiste“ im Foyer der Schule gesammelt und einmal im Jahr zu wohltĂ€tigen Zwecken abgegeben. Die Kinder (und Eltern) werden regelmĂ€ĂŸig aufgefordert, die Fundkiste nach Kleidung der Kinder durchzuschauen. Aufgrund der engen Flursituation kann die Forderung, die Ablagen fĂŒr die Kleidung ohne Kontakt der KleidungsstĂŒcke untereinander zu gestalten zur Zeit nicht umgesetzt werden.

Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass z. B. LĂ€use ĂŒbertragen werden. Es ist geplant, auch fĂŒr den Altbau eine Ă€hnliche Garderobenlösung wie fĂŒr den Neubau umzusetzen.

1.3 Reinigung der FlĂ€chen und Fußböden

FĂŒr die Reinigung des GebĂ€udes ist der SchultrĂ€ger verantwortlich. Die KlassenrĂ€ume und Flure werden im Wechsel alle zwei Tage nass gereinigt. Die MĂŒlleimer werden tĂ€glich geleert. Auf eine sachgerechte MĂŒlltrennung wird in den RĂ€umen geachtet.

Einmal im Jahr findet eine Grundreinigung statt, bei der auch die leer gerÀumten Regale in den Klassen ausgewaschen werden.

Änderungen wĂ€hrend der Coronakrise: Ab April 2020 werden die Fußböden bis auf weiteres in den Klassen- und UnterrichtsrĂ€umen schultĂ€glich gereinigt. In den SanitĂ€r- und Nassbereichen werden die Fußböden schultĂ€glich gereinigt und zusĂ€tzlich 2 x pro Woche desinfiziert. Die HandkontaktflĂ€chen werden tĂ€glich gereinigt.

1.4 Umgang mit Spielzeugen, Lern- und BeschÀftigungsmaterialien

Eine regelmĂ€ĂŸige Reinigung von Lernmaterialien erfolgt nicht. Viele Lernmaterialien sind jedoch personalisiert und werden nur vom jeweiligen Kind benutzt. Besonders verschmutzte Materialien werden von den Lehrerinnen und Lehrern bei Bedarf gereinigt.

In der Ogata werden Textilien wie BezĂŒge in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden erneuert oder bei mindestens 60 Grad gereinigt.

2. Hygiene im SanitÀrbereich

2.1 Ausstattung

In allen KlassenrĂ€umen sind FlĂŒssigseife aus Spendern, PapierhandtĂŒcher und PapierbehĂ€lter vorhanden. Bei Bedarf werden die PapierbehĂ€lter sowie das Toilettenpapier durch den Hausmeister nachgefĂŒllt.

Die PapierabwurfbehÀlter sind mit einem Beutel versehen und werden tÀglich entleert.

Die Lehrertoiletten sind zudem mit einem Hygieneeimer und mit einem HĂ€ndedesinfektionsspender ausgestattet.

2.2 Handreinigung und persönliche Hygiene der Kinder

Die Handreinigung ist der wichtigste Bestandteil der Hygiene. Auf die Handreinigung ist besonders

  • nach jedem Toilettengang,
  • vor+ dem Umgang mit Lebensmitteln,
  • bei Verschmutzung und
  • nach dem Naseputzen, Husten und Niesen zu achten.

In der Coronapandemie werden ab Mai 2020 die HÀnde zusÀtzlich vor Unterrichtsbeginn und vor und nach der Pause im Klassenraum mit Wasser und Seife gereinigt.

Mit den SuS wird die Bedeutung der Hygiene zu Beginn eines Schuljahres und bei aktuellen Ereignissen (Grippewelle 2018 und Corona 2020) noch einmal besprochen und sie werden im Bedarfsfall darauf hingewiesen. Außerdem wurden zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 in allen KlassenrĂ€umen, den Kinder- und Lehrertoiletten am Waschbecken Aufkleber mit einer Anleitung (in Wort und Bild) zum richtigen HĂ€ndewaschen angebracht.

Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion der Mikroorganismen. Daher reicht fĂŒr das Waschen der HĂ€nde auch kaltes Wasser. Viel wichtiger sind die Dauer des HĂ€ndewaschens und das Maß der Reibung beim Einseifen der HĂ€nde.

https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

Im Zuge der Coronapandemie wurden die Hygieneregeln kindgerecht formuliert und bebildert. Der Hygieneplan fĂŒr die Kinder (s. Anlage) wurde im Schaukasten veröffentlicht, in jedem Klassenraum aufgehĂ€ngt und er wird mit den Kindern besprochen, sobald sie wieder die Schule besuchen dĂŒrfen.

Desinfektionsmittel sollen nach Vorgabe des SchultrĂ€gers vornehmlich dort eingesetzt werden, wo das HĂ€ndewaschen mangels Waschbecken nicht möglich ist. Da wir in allen RĂ€umen Waschbecken, Seife und EinmalhandtĂŒcher zur VerfĂŒgung haben, ist mitgebrachtes Desinfektionsmittel bei uns nicht erlaubt. Das Waschen der HĂ€nde ist der wichtigste Bestandteil der Hygiene, denn hierbei wird die Keimzahl auf den HĂ€nden erheblich reduziert. Außerdem enthalten Desinfektionsmittel Inhaltsstoffe, die nicht nur den Mikroorganismen, sondern auch Körper und Umwelt schaden können. Zum einen können sie Allergien, Ekzeme oder Vergiftungen auslösen - vor allem auch, wenn sie in falschen Dosierungen verwendet werden.

2.3 FlÀchenreinigung und - desinfektion

Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken, Fußboden werden tĂ€glich beziehungsweise nach Bedarf feucht gereinigt. Bei Verschmutzung mit FĂ€kalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination eine prophylaktische Wisch-Desinfektion mit einem mit Desinfektionsmittel aus der Liste des Verbunds fĂŒr angewandte Hygiene (VAH) getrĂ€nkten Einmaltuch erforderlich. Dabei sind Arbeitsgummihandschuhe zu tragen.

3. KĂŒchenhygiene

Unsere Schule verfĂŒgt ĂŒber keine SchulkĂŒche oder eigene Mensa. In der Ogata befindet sich eine voll ausgestatte AusgabekĂŒche mit Backofen. Im Lehrerzimmer ist ebenfalls eine KĂŒchenzeile mit Backofen.

Nach Absprache kann die KĂŒche des Lehrerzimmers von den Lehrern benutzt werden. Ein Rahmenthema stellt die gesunde ErnĂ€hrung dar, weshalb auch im Unterricht mit Lebensmitteln umgegangen wird. Auch in anderen ZusammenhĂ€ngen werden Lebensmittel genutzt, z. B. gesundes / gemeinsames FrĂŒhstĂŒck, Backen von PlĂ€tzchen oder Waffeln. Daher werden hier die Angaben des Muster-Hygieneplans NRW ĂŒbernommen.

3.1 Allgemeine Anforderungen

Beim Umgang mit Lebensmitteln kann eine erhöhte Infektionsgefahr durch Krankheitserreger bestehen, die direkt oder indirekt auf den Menschen ĂŒbertragen werden können. Durch das Kochen und Hauswirtschaften mit den Kindern sollen die Kinder in den Umgang mit Lebensmitteln eingefĂŒhrt werden.

Vor jedem gemeinsamen Kochen ist darauf zu achten, dass die HĂ€nde grĂŒndlich gewaschen werden, dass lange Haare zusammenzubinden sind. Personen mit infizierten Wunden oder Hautkrankheiten, bei denen die Möglichkeit besteht, dass deren Krankheitserreger ĂŒber Lebensmittel ĂŒbertragen werden können, dĂŒrfen in der KĂŒche nicht beschĂ€ftigt werden. Gleiches gilt fĂŒr Personen, die an einer Infektionskrankheit im Sinne § 42 IfSG erkrankt sind, zum Beispiel an einer infektiösen Gastroenteritis.

Das KĂŒchenpersonal der Ogata ist gemĂ€ĂŸ § 43 IfSG einmal jĂ€hrlich ĂŒber die TĂ€tigkeitsverbote zu belehren. Das KĂŒchenpersonal ist darĂŒber hinaus einmal jĂ€hrlich lebensmittelhygienisch zu schulen. Die Belehrung ist schriftlich zu dokumentieren.

3.2 HĂ€ndedesinfektion

Eine HĂ€ndedesinfektion mit Mitteln der Liste des VAH fĂŒr die in der KĂŒche der Ogata BeschĂ€ftigten (Personal) ist in folgenden FĂ€llen erforderlich:

  • bei Arbeitsbeginn,
  • nach Husten, Niesen in die Hand, nach jedem Gebrauch eines Taschentuchs,
  • nach Pausen,
  • nach dem Toilettenbesuch,
  • nach Schmutzarbeiten,
  • nach Arbeiten mit kritischer Rohware, zum Beispiel rohes Fleisch, GeflĂŒgel.

Die DurchfĂŒhrung der hygienischen HĂ€ndedesinfektion hat sorgfĂ€ltig zu erfolgen unter Einbeziehung aller Innen- und AußenflĂ€chen einschließlich der Handgelenke, FingerzwischenrĂ€ume, Fingerspitzen, Nagelfalz und Daumen. Bitte die Menge des Desinfektionsmittels, 3-5 ml, und 30 Sekunden Einwirkungszeit pro HĂ€ndedesinfektion beachten. HĂ€ndedesinfektionsmittel sollte ĂŒber einen Wandspender angeboten werden. FlĂŒssigseife und EinmalhandtĂŒcher sind an den HĂ€ndewaschplĂ€tzen ebenfalls vorzuhalten.

3.3 FlĂ€chenreinigung und –desinfektion

Die Fußböden im KĂŒchenbereich sind tĂ€glich zu reinigen. Eine FlĂ€chendesinfektion ist erforderlich

  • nach Arbeitsende auf OberflĂ€chen, auf denen Lebensmittel verarbeitet werden.

FlĂ€chen, die mit Lebensmittel in BerĂŒhrung kommen, sind danach mit klarem Wasser abzuspĂŒlen. Es dĂŒrfen nur durch die Deutsche Gesellschaft fĂŒr VeterinĂ€rmedizin (DGV) geprĂŒfte und fĂŒr den Lebensmittelbereich zugelassene Desinfektionsmittel verwendet werden.

3.4 Lebensmittelhygiene

Um einem QualitĂ€tsverlust von Lebensmitteln zum Beispiel durch den Befall von SchĂ€dlingen/MehlwĂŒrmern vorzubeugen, sind Lebensmittel sachgerecht zu verpacken (zum Beispiel Umverpackungen, Eimer) und die Verpackungen mit dem Anbruchsdatum/Verarbeitungsdatum und einer Inhaltskennzeichnung zu versehen. Folgende betriebseigene Kontrollen der Lebensmittel sind durchzufĂŒhren:

  • Wareneingangskontrolle auf Verpackung, Haltbarkeit, diverse SchĂ€den an Waren.
  • TĂ€gliche Temperaturkontrolle in KĂŒhleinrichtungen. Die Temperatur darf im KĂŒhlschrank nicht ĂŒber 7°C, in Gefriereinrichtungen nicht ĂŒber -18°C ansteigen.
  • RegelmĂ€ĂŸige ÜberprĂŒfung der Mindesthaltbarkeitsdaten.
  • In KĂŒchen, in denen regelmĂ€ĂŸig gekocht wird, sind RĂŒckstellproben in Absprache mit dem LebensmittelĂŒberwachungsamt zu nehmen.
  • Die Betriebskontrollen sind schriftlich zu dokumentieren.

3.5 Tierische SchÀdlinge

Die KĂŒche ist regelmĂ€ĂŸig auf SchĂ€dlingsbefall zu kontrollieren, bei Befall sind SchĂ€dlingsbekĂ€mpfungsmaßnahmen durch eine Fachfirma zu veranlassen.

4. Trinkwasserhygiene

Das in den Schulen verwendete Wasser muss der Trinkwasserverordnung entsprechen. Um Stagnationsproblemen vorzubeugen, sollte das Wasser nach den Ferien und am Wochenende ca. 5 Minuten bzw. bis zur erreichten Temperaturkonstanz ablaufen.

5. Hygiene in der Turnhalle

FĂŒr die Hygiene in der Turnhalle ist die Stadt Mönchengladbach zustĂ€ndig. Jeder Sportlehrer meldet AuffĂ€lligkeiten der Schulleitung. Die Sportlehrer achten darauf, dass die Sporthalle nicht mit Straßenschuhen betreten wird. 

Die Turnhalle darf fĂŒr schulische Zwecke zur Zeit nicht genutzt werden.

6. Hygiene im Schwimmbad

Den hygienischen Anforderung im Schwimmbad gerecht zu werden, obliegt den Betreibern des Bades. Die Schwimmlehrer achten jedoch darauf, dass sich die SuS vor und nach dem Betreten des Bades duschen und BarfußgĂ€nge nicht mit Straßenschuhen betreten werden. Auf das Abtrocknen insbesondere der ZehenzwischenrĂ€ume ist zu achten, um Pilzinfektionen zu vermeiden.

Personen mit infizierten HautverĂ€nderungen dĂŒrfen die SchwimmbadrĂ€ume nicht betreten.

7. Erste Hilfe

Ein Raum wird multifunktional als Hausmeister- und Erste-Hilfe-Raum benutzt. Es ist mit einer Krankenliege und einem Verbandkasten nach DIN 13169 ausgestattet. Hier sind eine Wolldecke, ein MĂŒlleimer, PapierhandtĂŒcher, Abfallbeutel, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel (Hand- und FlĂ€chendesinfektion) vorhanden. Eine Zahnbox ist ebenfalls vorhanden.

Kinder, die im Laufe des Vormittags erkranken, warten separat vor der Klasse oder unter Aufsicht im Foyer auf die abholenden Eltern. Sollte das Kind liegend auf die Eltern oder einen Krankenwagen warten mĂŒssen, trifft der Hausmeister entsprechende Hygienemaßnahmen, damit das Kind auf der Liege im Erste-Hilfe-Raum warten kann.

Die Ersthelferinnen oder der Ersthelfer trĂ€gt bei der Wundversorgung Einmalhandschuhe und desinfiziert sich vor und nach der Hilfeleistung die HĂ€nde. Ein FlĂ€chendesinfektionsmittel steht fĂŒr die Reinigung der kontaminierten FlĂ€chen bereit.

SanitĂ€tstaschen nach DIN 13160 befinden sich fĂŒr alle zugĂ€nglich im Lehrerzimmer. Die Materialien werden halbjĂ€hrlich ĂŒberprĂŒft und bei Bedarf ergĂ€nzt oder ersetzt. Alle Kollegen sind mitverantwortlich, dass entnommen Materialien der Sicherheitsbeauftragten genannt werden.

Verbrauchte Materialien (z. B. Einmalhandschuhe, Pflaster) werden umgehend ersetzt. Der Hausmeister kontrolliert regelmĂ€ĂŸig den Erste-Hilfe-Kasten und ersetzt verbrauchte Materialien.

An besonders gekennzeichneten Stellen befinden sich im GebĂ€ude Feuerlöscher, die auf Veranlassung des SchultrĂ€gers regelmĂ€ĂŸig gewartet werden. Zwei Kollegen wurden im Schuljahr 2018/2019 als Brandschutzhelfer ausgebildet und haben die Basisinformationen im Rahmen einer Lehrerkonferenz weitergegeben.

Das Kollegium nimmt regelmĂ€ĂŸig (alle 2 Jahre) an einem Erste-Hilfe-Kurs teil.

Die Notfallnummern fĂŒr die Erreichbarkeit der Erziehungsberechtigten befinden sich im Ordner "Klassenlisten" im Sekretariat.

Notfallnummern:

Polizei:            110

Feuerwehr:     112

Giftnotruf:       02 28-19 24 0

Weitere Notfallnummern befinden sich im Notfallordner im BĂŒro.

8.  Hygiene im Außenbereich

Der Pausenbereich hat Spiel-, Lauf- und Ruhezonen. AbfallbehĂ€lter stehen in ausreichendem Maße zur VerfĂŒgung.

Der Spielbereich wird tÀglich auf Verunreinigungen kontrolliert.

Die SpielgerĂ€te werden vom Hausmeister und der MAGS regelmĂ€ĂŸig auf SchĂ€den bzw. Unfallgefahren kontrolliert.

Nach Feiern auf dem Schulhof, besonders nach Klassenfesten, wird der RestmĂŒll von den Feiernden mitgenommen. Lebensmittelreste werden nicht im Container entsorgt, da die Leerspanne recht groß ist und das Anlocken von Ratten dadurch vermieden werden soll.

Der Schulhof wurde in vier Zonen eingeteilt, um in den Pausenzeiten eine Durchmischung der JahrgÀnge zu verhindern.

9. Sonstige Hygieneanforderungen

SchĂ€dlingsprophylaxe- und bekĂ€mpfung: GesundheitsschĂ€dlinge sind Tiere, durch die Krankheitserreger auf den Menschen ĂŒbertragen werden können. Dazu zĂ€hlen an Schulen Fliegen, LĂ€use, Schaben, MĂ€use und Ratten.

Der Hausmeister fĂŒhrt regelmĂ€ĂŸig Kontrollen durch.

Sollte sich ein Befall einstellen, wird die Schulleitung, der SchultrÀger oder das Gesundheitsamt benachrichtigt. Nach Absprache mit dem SchultrÀger wird u.U. ein kompetenter SchÀdlingsbekÀmpfer benachrichtigt.

Festlegung der ZustÀndigkeit

Der Hygieneplan wird alle zwei Jahre und bei Bedarf (z. B. wĂ€hrend der Coronakrise) ĂŒberprĂŒft und dokumentiert. Eine Information des Kollegiums und des weiteren Personals finden jeweils nach den Sommerferien statt.

Stand August 2020