Elternbrief 06.04.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Ihrer Information leite ich Ihnen AuszĂŒge eine Mail aus dem Schulministerium weiter:

An diesem Wochenende beginnen die Osterferien. Und dennoch beschÀftigt uns alle schon jetzt die Frage, wie es mit der Schule und dem Unterricht nach den Osterferien weitergehen wird.

Die Entscheidung darĂŒber wird vor allem unter den Gesichtspunkten des Gesundheitsschutzes zu treffen sein. Bund und LĂ€nder haben am Mittwoch dieser Woche entschieden, dass die bundesweiten KontaktbeschrĂ€nkungen bis zum 19. April 2020 aufrechterhalten werden mĂŒssen. Welche Verhaltensregeln ab dem 20. April 2020 gelten werden und welche Auswirkungen das auf den Schulbetrieb haben wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand sagen. Es ist aber beabsichtigt, Sie am 15. April 2020 ĂŒber die weiteren Schritte zu informieren. Im Vordergrund werden dabei Informationen zur Ausgestaltung und zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Schulbetriebes stehen.

DarĂŒber hinaus möchte ich auf folgende Punkte eingehen:


. 

II. Vergleichsarbeiten in der Grundschule (VERA 3)

Die Kultusministerkonferenz hat beschlossen, dass die Vergleichsarbeiten VERA 3 in diesem Jahr in den LĂ€ndern freiwillig durchgefĂŒhrt werden können. Nordrhein-Westfalen wird einmalig darauf verzichten. Auch eine spĂ€tere oder freiwillige Testung ist in diesem Jahr nicht vorgesehen.

 â€Š 

V. Erstattung von Stornokosten fĂŒr abgesagte Schulfahrten

Mit SchulMail vom 6. MĂ€rz 2020 habe ich im Falle der erforderlichen Absage von Klassenfahrten, Studienfahrten und SchĂŒleraustauschen sowie bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen eine grundsĂ€tzliche KostenĂŒbernahme fĂŒr die vom Vertragspartner (z.B. Reiseveranstalter, Transportunternehmen, UnterkĂŒnfte) in Rechnung gestellten und nachgewiesenen Stornierungskosten durch das Land zugesagt. Dies gilt nunmehr fĂŒr alle Schulfahrten im Sinne der Richtlinien fĂŒr Schulfahrten (BASS 14-12 Nr. 2), die bis zum Beginn der Sommerferien durchgefĂŒhrt worden wĂ€ren.

 â€Š

VI. Schulische Veranstaltungen außerhalb des SchulgelĂ€ndes

Der Runderlass vom 24. MĂ€rz 2020 zur Absage von Schulfahrten und anderer schulischer Veranstaltungen erstreckt sich nur auf Veranstaltungen außerhalb des SchulgelĂ€ndes, um InfektionsgefĂ€hrdungen vorzubeugen.

Kulturelle oder sportliche Veranstaltungen und weitere Projekte mit außerschulischen Partnern bleiben davon unberĂŒhrt und können – vorausgesetzt der Schulbetrieb ist wiederaufgenommen worden – weiterhin durchgefĂŒhrt werden, sofern sie in der Schule stattfinden.

Dasselbe gilt fĂŒr den Unterricht und die PrĂŒfungen, die außerhalb des SchulgelĂ€ndes stattfinden, zum Beispiel in Sporthallen oder SchwimmbĂ€dern. 

VII. Erweiterung der Notbetreuung

Die Notbetreuung in Schulen wird zur Abwehr von KindeswohlgefĂ€hrdungen erweitert. Die Entscheidung ĂŒber die Notwendigkeit der Aufnahme eines Kindes aus GrĂŒnden der KindeswohlgefĂ€hrdung in die Notbetreuung ist von der Jugendamtsleitung oder einer von ihr benannten Person zu treffen und zu dokumentieren. Die Abschrift der Entscheidung ist der Schulleitung auszuhĂ€ndigen.

Die Schulleitung kann die Aufnahme nur ablehnen, wenn andernfalls die DurchfĂŒhrung der Notbetreuung insgesamt gefĂ€hrdet wĂ€re (z.B. aus GrĂŒnden des Infektionsschutzes). In einem solchen Fall mĂŒssen die Schulaufsicht und das Jugendamt beteiligt werden.

Grundlage fĂŒr diese Erweiterung der Notbetreuung ist die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsstruktur (CoronaBetrVO) des Ministeriums fĂŒr Arbeit, Gesundheit und Soziales.

Diese können Sie im Bildungsportal unter der Rubrik Notbetreuung abrufen:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

VIII. Erstattung der ElternbeitrÀge bei Ganztagsangeboten

Die Landesregierung hat am 31. MĂ€rz 2020 beschlossen, dass das Land zur HĂ€lfte die fĂŒr den Monat April anfallenden ElternbeitrĂ€ge fĂŒr Angebote im Rahmen des Erlasses „Gebundene und offene Ganztagsschulen sowie außerunterrichtliche Ganztags- und Betreuungsangebote in Primarbereich und Sekundarstufe I“ (BASS 12-63 Nr. 2) erstattet.

Die andere HĂ€lfte tragen gemĂ€ĂŸ einer Vereinbarung mit den kommunalen SpitzenverbĂ€nden die Kommunen selbst. Das Verfahren der Beitragserstattung der Bezirksregierungen an die Kommunen wird derzeit erarbeitet, die Bezirksregierungen werden zeitnah informiert. Die RĂŒckerstattung der ElternbeitrĂ€ge erfolgt ĂŒber die Kommunen. RĂŒckfragen von Eltern hinsichtlich des Zeitpunkts und Verfahrens der RĂŒckerstattung können nur von den SchultrĂ€gern beantwortet werden.

IX. Sonderprogramm des WDR

Der WDR hat seine Programmangebote fĂŒr Kinder und Jugendliche in Abstimmung mit dem Ministerium fĂŒr Schule und Bildung bereits seit Mitte MĂ€rz ausgebaut. Auch in den Osterferien wird im WDR-Fernsehen ein Sonderprogramm fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler im Grundschulalter ausgestrahlt.

Der Sender bietet unter anderem „Die Sendung mit der Maus“, die Serie „Rennschwein Rudi RĂŒssel“, Magazine wie „Wissen macht Ah!“, „neuneinhalb“, „Kann es Johannes?“ sowie auch MĂ€rchenverfilmungen an.

In AbhĂ€ngigkeit von der weiteren Entwicklung plant der WDR auch fĂŒr die Zeit nach den Osterferien ein lernorientiertes, moderiertes Sonderprogramm fĂŒr Kinder und Jugendliche.

Gerade in Zeiten eingeschrĂ€nkter Bewegungsmöglichkeiten sind Bildungsangebote fĂŒr Kinder auch in den kommenden Wochen sinnvoll. Klar ist aber auch, dass es sich hierbei um Angebote handelt, denn Ferien sollen auch in diesen Zeiten Ferien bleiben.

Ich wĂŒnsche Ihnen, auch im Namen von Frau Ministerin Gebauer, trotz der schwierigen Zeiten und all den UnwĂ€gbarkeiten, schöne Ostertage.

Elternbrief 31.03.2020

Notbetreuung an den Wochenenden und in den Osterferien

Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle BeschĂ€ftigten unabhĂ€ngig von der BeschĂ€ftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschĂ€ftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewĂ€hrleisten können. Ebenfalls ab dem 23. MĂ€rz 2020 bis einschließlich 19. April 2020 wird ebenfalls der zeitliche Umfang der Notbetreuung ausgeweitet. Ab dann steht die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsĂ€tzlich mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur VerfĂŒgung.

Das Schulministerium weist darauf hin, dass nur Kinder in die Notbetreuung kommen dĂŒrfen, bei denen nicht der geringste Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht.

Und vor allem den Eltern kommt hier eine besondere Verantwortung zu. Wir mĂŒssen uns darauf verlassen, dass nur infektionsfreie Kinder in die Notbetreuung kommen. Und nur die Eltern können gewĂ€hrleisten, dass ihre Kinder auch außerhalb der Notbetreuung von Infektionsherden ferngehalten werden.

Darum mĂŒssen Eltern, die ihr Kind in die Notbetreuung geben, folgende Punkte schriftlich bestĂ€tigen.

Das Kind...

  • ...weist keine Krankheitssymptome auf.
  • ...steht nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und es weist keine Krankheitssymptome auf.
  • ...hat sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist bzw. 14 Tage seit RĂŒckkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und es zeigt keine Krankheitssymptome.

Bitte gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber verantwortungsvoll damit um und bedenken immer, dass es sich um eine Notbetreuung handelt. Nehmen Sie diese bitte nur in Anspruch, wenn andere Lösungen ausgeschlossen sind. So tragen alle dazu bei, die sozialen Kontakte möglichst zu reduzieren.

Erreichbarkeit der Schule wĂ€hrend der Schulschließung:

  • telefonisch von Montag bis Freitag (außer in den Ferien) zwischen 8.00 und 15.00 Uhr
  • jederzeit (auch in den Ferien) per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschĂŒtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen,

bleiben Sie gesund und solidarisch

E. Rademakers, Schulleiterin

Elternbrief 24.03.2020

Liebe Eltern,

die derzeitige Situation stellt Sie als Familie bestimmt vor große Herausforderungen.

Vor diesem Hintergrund hat das Team des schulpsychologischen Dienstes der Stadt Mönchengladbach eine Reihe von Empfehlungen zusammengestellt, Ihnen helfen können, die kommenden Wochen positiv zu gestalten. Es finden sich dort unter anderem Tipps zur Organisation und UnterstĂŒtzung des Lernens zu Hause, zum Umgang mit Konflikten und Langeweile oder zum Umgang mit Ängsten. Außerdem werden verschiedene Anlaufstellen in der Stadt aufgefĂŒhrt, bei denen Familien in schwierigen Situationen UnterstĂŒtzung erhalten können. Diese Tipps sind auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht: 

https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/buergerinfo-a-z/bildung-kultur-sport-dezernat-iv/fachbereich-schule-und-sport-40/schulpsychologischer-dienst/schulschliessungen-und-corona-virus/

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen,

bleiben Sie gesund und solidarisch

E. Rademakers, Schulleiterin

Elternbrief 22.03.2020

Liebe Eltern,

Von der Stadt Mönchengladbach wurden uns am Sonntag, 22.3.2020 folgende Informationen gegeben, die wir auf diesem Weg gerne an Sie weiterleiten:

Weitere EinschrĂ€nkungen des öffentlichen Lebens durch vom Land NRW angekĂŒndigte Rechtsverordnung

Die Bundesregierung und die LĂ€nder haben heute (22. MĂ€rz) weitere EinschrĂ€nkungen des öffentlichen Lebens vereinbart. So soll ein umfassendes Kontaktverbot beschlossen und von den OrdnungsĂ€mtern und der Polizei konsequent durchgesetzt werden. Eine entsprechende Rechtsverordnung, die landesweit gelten soll, hat MinisterprĂ€sident Armin Laschet noch fĂŒr heute angekĂŒndigt. Sie soll bereits am Montag (23. MĂ€rz) in Kraft treten.

Ansammlungen von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum sind danach grundsĂ€tzlich verboten. Ausgenommen davon sind Familien, sowie die in einem Haushalt zusammen lebenden Personen, sowie dringend notwendige ZusammenkĂŒnfte geschĂ€ftlicher Art, der Öffentliche Personennahverkehr und Beerdigungen. Alle notwendigen Besorgungen und Wege wie EinkĂ€ufe, der Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zur Apotheke, SpaziergĂ€nge oder der Gassigang mit dem Hund sind weiterhin möglich.

Damit verbunden sind allerdings weitere EinschrĂ€nkungen der Gewerbefreiheit: Danach mĂŒssen nun alle Gastronomiebetriebe (also auch Restaurants und Schnellrestaurants) geschlossen bleiben. Liefer- und Abholdienste sind nach den AnkĂŒndigungen von Bund und Land weiter möglich. DarĂŒber hinaus dĂŒrfen auch Dienstleistungsbetriebe, in denen ein enger Kontakt zwischen Menschen unvermeidbar ist, nicht mehr öffnen. Darunter fallen zum Beispiel Frisöre, Tattoostudios, Massagepraxen oder Nagelstudios. Ausgenommen davon sind alle medizinisch notwendigen Behandlungen.

Unmittelbar nach der AnkĂŒndigung des MinisterprĂ€sidenten hat die Stadt Mönchengladbach mit den Vorbereitungen zur Umsetzung begonnen. OberbĂŒrgermeister Hans Wilhelm Reiners: "Ich halte die jetzt beschlossen Maßnahmen fĂŒr richtig, um die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen. Froh bin ich darĂŒber, dass nun klare und einheitliche Regeln gelten, an denen sich die Menschen orientieren können. Dabei bin ich mir bewusst, dass dies einschneidende Maßnahmen sind, die viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie Unternehmen vor weitere große Herausforderungen stellen. Sie sind aber notwendig, um das Virus aufzuhalten."

Sollten sich aus der angekĂŒndigten Rechtsverordnung weitere notwendige Schritte und Maßnahmen fĂŒr Mönchengladbach ergeben, wird die Stadtverwaltung diese unverzĂŒglich umsetzen und darĂŒber informieren.